Werte Besucher_innen,

herzlich willkommen auf der Projektseite zur Studentischen Initiative:

Edward - der Whistleblower, der nichts enthüllt hat?
Zum Vorwurf des "Digitalen Analphabetismus" im Jahr 1 nach Snowden


Aktuelle Informationen der Initiatoren

13. Nov. 2016

Eine Einladung zur FIfFKon16:

┌─#FIfFKon16──Infokasten───-----

│ IN.VISIBLE SYSTEMS
│ ~Versteckte Informationstechnik~
│ ~ist nicht diskutierbar~

│ 25. – 27. November 2016, TU Berlin
│ Mathegebäude MA
│ Straße des 17. Juni 136
│U-Ernst-Reuter-Platz / S-Tiergarten
│ Beginn Fr. 18 Uhr
│ Freier Eintritt

│ Eine Konferenz des FIfF
│ Forum InformatikerInnen für Frieden
│ und gesellschaftliche Verantwortung e.V.

│ Anmeldung & Infos: <2016.fiffkon.de>
│ Twitter: @FIfFKon

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18. Sep. 2016

Eine Einladung zum IT-Cinema des Computer- und Medienservice der HU-Berlin unter Beteiligung der Initiative "Jahr 1 nach Snowden":

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für die DV-Beauftragten und IT-Angestellten an der Humboldt-Universität wird eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden, die über die Grenzen der täglichen Arbeit und das monatliche Treffen beim IT-Lunch hinaus gehen und die Möglichkeit bieten soll, sich über fachbezogene Themen zu informieren und auszutauschen.

Wir beginnen mit der Präsentation eines Dokumentarfilms über den Fall Edward Snowden / National Security Agency.

Am Mittwoch, den 21. September 2016 um 17:00 Uhr zeigen wir den Film

C I T I Z E N F O U R
von Laura Poitras

im Computerpool der Juristischen Fakultät im Alten Palais, Unter den Linden 9, Raum 204/206/208. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Abend bei kühlen Getränken auf dem Balkon des Palais ruhig ausklingen zu lassen.

Auch Gäste mit Interesse an IT-Themen sind herzlich willkommen. Wer den Film kennt, kann auch direkt zum Umtrunk auf den Balkon kommen; der Zugang ist über Raum 208 möglich.

Mit herzlichem Gruß
Karsten Asshauer und
Gerrit Oldenburg"

06. Dez. 2015

Nachdem zuletzt das Protokoll zur Auftaktveranstaltung "Vom Sinn des Privaten" veröffentlicht wurde, stand die Veröffentlichung der Protokolle der Veranstaltungen "Vom Sinn der Kryptographie" und "Vom Sinn der Überwachung" noch aus. Da zwischenzeitlich aufgrund organisatorischer Gegebenheiten das dritte Protokoll vor dem zweiten fertig wurde, hielten wir es schließlich für sinnvoller, das gesamte Material in einem Sammelband zu veröffentlichen, der nun alle Materialien enthält, die im Zuge dieser Initiative entstanden sind.
Dieser Sammelband enthält daneben ein Geleitwort von Friedrich Schorlemmer, der krankheitsbedingt an der Abschlussveranstaltung nicht teilnehmen konnte, sowie einen informellen Ideenkatalog zum Umgang mit der globalen Überwachungsaffäre, welcher mit Unterstützung der DV-Beauftragten der HU-Berlin von der stud. Initiative erarbeitet wurde und Ideen für Bildungseinrichtungen (aber auch Unternehmen) enthält, um der globalen Überwachungsaffäre wirksamer begegnen zu können.
Im Zuge der Veröffentlichung des Sammelbandes "Jahr 1 nach Snowden" wurde diese Webseite so umgebaut, dass sich alle Veröffentlichungen nicht mehr auf dieser Internetseite, sondern in einem öffentlichen Moodle-Kurs der HU-Berlin befinden, um sie langfristig zu sichern. Weitere Informationen finden Sie diesbezüglich in der Rubrik "Ergebnisse".
Der Sammelband "Jahr 1 nach Snowden" wurde in einer Auflage von 200 Exemplaren gedruckt und soll vorrangig Bibliotheken und Bildungseinrichtungen zur Verfügung stehen. Gerne können Sie sich per E-Mail vorab unter Angabe einer Versandadresse melden, sodass wir Ihnen, sollten nach entsprechender Verteilung noch Exemplare vorhanden sein, postalisch ein "Rest-Exemplar" zukommen lassen können: Kontakt
Die Online-Version des Sammelbandes sowie alle weiteren veröffentlichten Dokumente finden Sie unter folgender Adresse:
Moodle-Kurs "Globale Überwachungs- und Spionageaffäre im Jahr 1 nach Snowden"
Direkt-Download: Online-Version des Sammelbandes "Jahr 1 nach Snowden" (komprimierte Version)

Wir hoffen, dass der Sammelband dazu beiträgt, der nach wie vor aktuellen Problematik der globalen Überwachungsaffäre aktiv zu begegnen. Kritische Anmerkungen nehmen wir gerne per E-Mail entgegen und wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit.

19. Aug. 2015

In eigener Sache:
Besucher_innen der vergangenen Hörsaal- und Praxisveranstaltungen hatten vielfach nach meinem Kommilitonen Amon Kaufmann gefragt, der aus gesundheitlichen Gründen die Veranstaltungsreihe nur hatte eröffnen können. Zum Grund seiner Abwesenheit konnte ich zum damaligen Zeitpunkt nichts sagen, möchte dies jedoch nun in Absprache mit Amons engsten Vertrauen in eigener Sache auf dieser Projektseite tun:

Bei Amon wurde zu Beginn des WiSe 2014/15, kurz vor Beginn unserer gemeinsamen hier vorgestellten Initiative, ein Gehirntumor diagnostiziert. Nach anfänglich erfolgreicher Behandlung leidet Amon nun unter einem Rezidiv, welches seine Familie mit einer alternativen Methode behandeln lassen möchte, deren Kosten allerdings von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Frau Voigt, eine Mitarbeiterin der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der HU-Berlin, hat in Absprache mit Amons Eltern eine Spendenaktion organisiert, welche helfen soll, die anfallenden Kosten für Amons Behandlung zu decken. Die Spendenaktion findet sich mit genaueren Hintergrundinformationen auf folgender Seite von Betterplace.org:

Spendenaufruf "Medikamente für Amon"

Für Ihre Unterstützung meines Kommilitonen bedanke ich mich vielmals!
Roland Hummel

10. April 2015

Nach Rücksprache mit den Gastredner_innen ist nun das Protokoll der Auftaktveranstaltung "Vom Sinn des Privaten" im Archiv derselben abrufbar.
Wir bitten die lange Wartezeit, die der Fülle des zu verschriftlichenden Materials und der organisatorischen Nachbereitung der Initiative geschuldet ist, zu verzeihen, hoffen aber, dass alle Interessent_innen das erste Protokoll der Veranstaltungsreihe als bereichernd empfinden werden - nicht nur, aber auch in Bezug auf die nach wie vor aktuelle Problematik der globalen Überwachungsaffäre. Kritik und Anregungen nehmen die Initiatoren gerne per E-Mail entgegen.

06. März 2015

Mit Beginn der vorlesungsfreien Zeit wurden die Anstrengungen zur Refinanzierung der Studentischen Initiative erfolgreich abgeschlossen. Nachdem das StuPa der Humboldt-Universität eine anteilige Übernahme der Unkosten zugesagt hatte konnten Dank der großzügigen Unterstützung durch die Kommiliton_innen des FIfF und vom AStA der Freien Universität sowie der Spendengelder von insgesamt 271,85€ die Gesamtkosten der Initiative von 1735,79€ vollständig refinanziert werden. Es blieb ein Restbetrag von 129,84€, von dem die Webpräsenz der Initiative für ein weiteres Jahr (bis 30. Sep. 2016) finanziert wird (38,16€) und zu gleichen Teilen (18,33€) als Spende an folgende Bereiche geht:

Wir hoffen, dass diese Auswahl im Sinne aller Spender_innen ist, denen wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken möchten.
Derzeit geht die Arbeit an den noch ausstehenden Protokollen der drei Theorieveranstaltungen voran, um die Erkenntnisse der Veranstaltungsreihe langfristig und für eventuell ähnliche Initiativen an der Humboldt-Universität festzuhalten. Sobald die jeweiligen Gastredner_innen das jeweilige Protokoll verifizieren konnten werden wir es an dieser Stelle veröffentlichen.
Ebenso wurden Anstrengungen unternommen, Erkenntnisse aus der Initiative dem Computer- und Medienserver der Humboldt-Universität sowie dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland zu unterbreiten. Wir hoffen diesbezüglich auf eine wirkungsvolle Zusammenarbeit im Zuge der fortlaufenden Enthüllungen zur globalen Überwachungs- und Spionageaffäre.

26. Jan. 2015

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer_innen für die aufgeschlossene Teilnahme an der letzten Praxisveranstaltung zur Datenhoheit und Datenkontrolle!
Zusätzlich zur Verlaufsplanung und Begleitpräsentation dieser Veranstaltung wurden ebenfalls alle Dokumente der übrigen Praxisveranstaltungen aktualisiert. Daneben haben wir alle Dateien in einem offenen Format (kompatibel beispielsweise mit LibreOffice) zur komfortableren Weiterverarbeitung bereitgestellt. Alle Dokumente finden Sie im Archiv unter der jeweiligen Praxisveranstaltungen. Sämtliche Dokumente, die innerhalb des Dokumentes mit einem Creative Commons-Vermerk versehen sind können Sie frei und ohne Rückfrage für eigene Projekte entsprechend der dort vermerkten Bedingungen verwenden, beispielsweise in der Medienbildung. Für Kritik und Anmerkungen sind wir offen.

16. Jan. 2015

Mit etwas Verspätung möchten wir uns herzlich für die gelungene letzte Hörsaalveranstaltung "Vom Sinn der Überwachung" bei den Gastrednerinnen Doris Aschenbrenner, Dr. Anne Käfer und Nele Trenner sowie bei Alexander Czekalla vom DJV Berlin für die Hilfe bei der Moderation und schließlich der sehr diskussionsfreudigen Hörer_innenschaft bedanken.

Aufgrund der Podiumsdiskussion gibt es dieses Mal keine Thesenpapiere zum Download, es ist allerdings wie auch zu den anderen Hörsaalveranstaltungen ein Protokoll geplant. Die Protokolle können aus zeitlichen Gründen leider erst nach Abschluss der Reihe zum Ende des Wintersemester fertiggestellt werden.

Schnell und unbürokratisch wurde im Anschluss an die Veranstaltung Dank der Teilnahme zweier Organisator_innen der FIfF-Konferenz 2014 eine Koopeation beschlossen, um dem beidseitigen Wunsch nach organisationsübergreifender Positionierung zur Überwachungs- und Spionageaffäre zu entsprechen.


Abschließend möchten wir herzlich zur letzten Praxisveranstaltung zum Thema Datenhoheit und Datenkontrolle am kommenden Montag, den 19. Jan 2015 19:00 Uhr im Grimm-Zentrum einladen. Aktuell sind noch 4 Plätze nach Anmeldung an neugierige Interessent_innen zu vergeben - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

07. Jan. 2015

Aufgrund einer schwereren Erkrankung kann der Theologe Friedrich Schorlemmer leider kurzfristig nicht an der Podiumsdiskussion am kommenden Freitag teilnehmen. Die Theologin Anne Käfer hat sich jedoch glücklicherweise kurzfristig bereit erklärt, die Theologie in der Diskussion zu vertreten. Wir hoffen trotz des unerwarteten Ausfalls von Herrn Schorlemmer auf Ihre zahlreiche Teilnahme für eine gemeinsame, zielführende Abschlussdiskussion zur gesellschaftspolitischen Debatte "Vom Sinn der Überwachung" mit:

Doris Aschenbrenner [Netzpol. Sprecherin, BayernSPD]
PD Dr. Anne Käfer [Systematische Theologie, Leipzig/Berlin]
und Nele Trenner [Rechtsanwältin, Schwerpunkt Datenschutz]
unterstützt vom Deutschen Journalistenverband Berlin

03. Jan. 2015

Ein gesundes neues Jahr allen Besucher_innen!

Mit Unterstützung des DJV Berlin findet die Veranstaltung "Vom Sinn der Überwachung" am 09. Januar als Podiumsdiskussion statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

20. Dez. 2014

Auch an dieser Stelle vielen Dank an die zahlreichen, geduldigen Teilnehmer der Kryptographie-Praxisveranstaltung und dem DJV für die Räumlichkeiten. Die Dokumente der Veranstaltung finden sich wieder auf der entsprechenden Unterseite und können nach Creative Commons-Lizenz weiterverwendet werden.

Im 2015-Kalender nicht vergessen: Das neue Jahr startet am Freitag, den 9. Jan 2015, gesellschaftspolitisch mit unserer letzten Hörsaal-Veranstaltung "Vom Sinn der Überwachung".

Frohe Weihnachten und einen "überwachungsfreien" Jahreswechsel wünschen Ihnen die Initiatoren von "Jahr 1 nach Snowden"!

03. Dez. 2014

Vielen Dank an Prof. Dr. Giessmann, Leena Simon sowie an die diskussionsfreudige Hörerschaft für die gleichermaßen herzlichen wie kompetenten Beiträge über den "Sinn der Kryptographie".

Materialien zum Download sind in Vorbereitung.

PS: Da wir nach einem Hashtag gefragt wurden, wir selbst aber (noch) nicht twittern: #Jahr1nachSnowden - danke!

23. Nov. 2014

Vielen Dank an das Team vom Hangar49 für eine gelungene Solidaritätsveranstaltung - und natürlich an all die großartigen DJs dieser Nacht!

20. Nov. 2014

Die Materialien der ersten Praxisveranstaltungen stehen nun zum Download bereit - vielen Dank an alle Teilnehmer!

19. Nov. 2014

Die Studentische Initiative "Jahr 1 nach Snowden" hat ihren ersten Kooperationspartner außerhalb der Humboldt-Universität gewonnen und freut sicht auf eine weitreichende und vielfältige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband Berlin e.V.!

17. Nov. 2014

Für "Kurzentschlossene": Noch wenige Plätze frei für die Praxisveranstaltung "Rollentausch: (sich) selbst überwachen!" - Mo, 17. Nov., 19:00 Uhr c.t. im Grimm-Zentrum. Anmeldungen auch kurzfristig noch möglich.

14. Nov. 2014

Eine erste Online-Rezension zur Auftaktveranstaltung findet sich unter "Die Zeit nach Snowden" (R. Mawick, Zeitzeichen). Ein Interview mit den Initiatoren gibt es als Podcast unter "Sag mal #28" (H. Jensen, theologiestudierende.de).

In eigener Sache:

Wir feiern eine Soliparty - für einen neuen Maserati?
Wohl kaum,
denn für Veränderungen dieser Welt,
fehlt leider ausgerechnet eines:
Geld.

11. Nov. 2014

Wir haben Unterseiten für die einzelnen Veranstaltungen hinzugefügt, um im Voraus transparenter über Konzept und Inhalt der jeweiligen Veranstaltung zu informieren.

10. Nov. 2014

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern der Auftaktveranstaltung am 03. Nov. 2014 - vor allem für die konstruktive Kritik zur Konzeption, zum Inhalt, zeitlichen Ablauf und zur Moderation, welche wir in den folgenden Veranstaltungen umsetzen werden.

Wir hoffen auf Ihre weitere aktive Teilnahme, weitere konstruktive Kritik per E-Mail und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch. Auf vielfache Nachfrage werden wir zu bereits vergangenen Veranstaltungen nach und nach in Absprache mit den Gastredner_innen die Vortragsmaterialien als Download auf den Veranstaltungsseiten zur Verfügung stellen.

Kurzvorstellung dieser Initiative

In der öffentlichen Debatte zur globalen Überwachungs- und Spionageaffäre ein Jahr nach den Enthüllungen durch den ehemaligen US-amerikanischen Geheimdienstagenten Edward Snowden ist die Meinung polarisiert und reicht in ihren extremen Formen von „Whistleblower Edward Snowden - Der hat doch gar nichts enthüllt“ (Michal, W.; 10.06.2014, FAZ) bis zu „Ich finde in den meisten Staaten bewegt sich die Diskussion auf dem Niveau von digitalen Analphabeten. In Deutschland, entschuldigen Sie, aber das ist Wahnsinn.“ (Ilves, T. H.; 18.12.2013, Deutschlandfunk).

Wir laden Sie unter dem Anspruch einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung hiermit ein, Argumente für eine eigene fundierte Position innerhalb der seit über einem Jahr aktuellen Überwachungs- und Spionageaffäre zu finden.

Dies soll sowohl unter theoretischen als auch praktischen Gesichtspunkten erfolgen, um zur weiteren Eigeninitiative im Umgang mit der Problematik zu motivieren. Das durch die globale Spionageaffäre grundlegend gewandelte Bild unserer digital vernetzten Welt stellt uns schließlich, dies wurde selbst aus politischen Kreisen deutlich, vor eine große Herausforderung: „Wir müssen die Idylle des Biedermeiers verlassen“ (Uhl, H.-P.; 16.07.2013, Bayern 2).