Stud. Initiative gnuHU-linux

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Kurzbeschreibung der Initiative

Die studentische Initiative gnuHU-linux ist eine Umsetzung des Initiativen-Konzepts gnUNI-linux und möchte erreichen, dass an allen von Student_innen nutzbaren, öffentlichen Computerarbeitsplätzen der HU-Berlin als Alternative zu bestehenden Arbeitsumgebungen auf Basis von Windows und MacOS (wieder) standardmäßig auch eine Arbeitsumgebung nutzbar ist, die auf Freier Software basiert, um die IT-Strukturen der HU-Berlin so zu gestalten, dass sie Teil eines von der Zivilgesellschaft plausibel kontrollierbaren öffentlichen digitalen Raumes sind, ohne dafür dem Wohlwollen von Monopolisten wie bspw. Microsoft oder Apple angewiesen sein zu müssen.

Das Video der Initiative publiccode.eu verdeutlicht die hier beschriebene Problematik kurz und anschaulich:

Video "Public money? Public code!", fsfe.org, CC-BY-SA

(Sollte das über diesem Satz eingebettete Video nicht sichtbar sein, findet sich eine hier eine Kopie.)

gnuHU-linux geht entsprechend davon aus, dass der digitale Raum konstituierend für die Existenz des Individuums und damit der Zivilgesellschaft im digitalen Zeitalter ist, da gesellschaftliches Zusammenleben die Nutzung des digitalen Raumes mittlerweile voraussetzt. Eine gesicherte Freiheit des Individuums im digitalen Zeitalter kann nach Ansicht der Initiative nur durch Freie Software gewährleistet werden.

Das "frei" in "Freier Software" ist folglich wie das "frei" in "freier Rede" - nicht wie das in "Freibier" - zu verstehen.

Überlegungen, die zu gnuHU-linux führten, entstanden als Teil eines informellen Ideenkatalogs der stud. Initiative "Jahr 1 nach Snowden".

Zum Namen

Der Name gnuHU-linux ist eine Zusammensetzung aus GNU/Linux, einem Betriebssystemkonzept basierend auf der Idee Freier Software und der Kurzbezeichnung der Humboldt-Universität "HU-Berlin": GNU/Linux + HU-Berlin = gnuHU-linux

Im Titel "gnuHU-linux" soll die HU Berlin als Bildungseinrichtung mit den Prinzipien eines Freien Betriebssystemszu verknüpfen, um im Namen auf Grundgedanken und Ziele der Initiative hinzuweisen.

Aussprache: "gnu(wie das Tier)-ha-u-linux"

Grundgedanken

1) Unfreie Software ist ein Problem für eine freiheitliche, digitale Gesellschaft

Der digitale Raum wird aktuell für Endanwender_innen durch sog. "unfreie Software" bestimmt, also Software, deren Lizenz es den Endanweder_innen nicht erlaubt,

I) die Software beliebig zu verwenden (sondern bspw. nur für eine Person an zwei Computern),
II) den Quelltext zu untersuchen (weil dieser vom Hersteller unter Verschluss gehalten wird),
III) die Software beliebig legal zu verteilen (weil es der Hersteller verbietet),
IV) die Software beliebig zu verändern (weil es der Hersteller verbietet).

Digitale Infrastrukturen, die auf Basis unfreier Software erstellt und betrieben werden, sind das Gegenteil einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, vergleichbar mit einer Gesellschaft, deren Autobahnen, die aus Steuergeldern finanziert wurden, nach Fertigstellung nicht den Steuerzahler_innen gehören, sondern dem Unternehmen, das die Autobahn gebaut hat. Eine öffentlich finazierte Autobahn, deren Verwendung und Gestaltung nicht mehr durch die Öffentlichkeit bestimmt werden darf, ist (zumindest aktuell) ein verstörender Gedanke. "Digitale Autobahnen", deren Verwendung und Gestaltung völlig der Willkür von Herstellern unterworfen ist, sind bittere Realität unserer digitalen Gesellschaft. gnuHU-linux stellt die Frage, ob sich eine solche digitale Gesellschaft noch ernsthaft freiheit-demokratisch nennen kann, wenn sich nicht zielstrebig und entschlossen versucht, dieses Problem durch konsequenten Einsatz Freier Software zu lösen.

2) Freie Software als Voraussetzung für die digitale Freiheit des Individuums

gnuHU-linux geht davon aus, dass der digitale Raum im digitalen Zeitalter konstituierend für die Existenz des Individuums ist, da gesellschaftliches Zusammenleben die Nutzung des digitalen Raumes mittlerweile voraussetzt. Die Freiheit des Individuums im digitalen Zeitalter kann nur durch Freie Software gewährleistet werden, also Software, die die nachfolgend vereinfacht dargestellten 4 Freiheiten gewährleistet, nämlich die Freiheit eine Software zu:

I) verwenden
II) verstehen
III) verteilen
IV) verändern

Das nachfolgende kurze Video der Free Software Foundation veranschaulicht die Bedeutung dieser Freiheiten:

Video "User Liberation", urchn.org/fsf.org, CC-BY-SA

(Sollte das über diesem Satz eingebettete Video nicht sichtbar sein, findet sich eine hier eine Kopie.)

3) Freie Software als Voraussetzung für die digitale Freiheit von Bildungseinrichtungen

gnuHU-linux sieht im dominierenden Einsatz von Windows, MacOS und anderer unfreier Software durch die mit ihnen beabsichtigten Lock-In-Effekte einen massives bildungspolitisches Problem, das zu einem Kurswechsel in der Gestaltung digitaler Infrastrukturen an Bildungsträgern führen muss, sofern diese von sich behaupten, tatsächlich Bildungseinrichtungen einer Gesellschaft sein zu wollen, die freiheitliche Grundwerte erhalten und fördern will.

4) Freie Software als Voraussetzung für die Freiheit der Gesellschaft im digitalen Zeitalter

gnuHU-linux stellt die provokante Frage, warum wir als Zivilgesellschaft, für die "Nord-Korea" in Bezug auf die dortigen unfreien gesellschaftlichen Strukturen nicht weniger als den "Vor-Ort der Hölle" darstellt, nicht erkennen, dass wir hinsichtlich unserer digitalen Strukturen mehr und mehr einem "digitalen Nord-Korea" gleichen und dies widerstandslos in Kauf nehmen (Abhängigkeit von Google, Microsoft, Apple, WhatsApp, Facebook).
Unfreie Software ist ein wichtiger Stützpfeiler für die Aufrechterhaltung von jenen Machtsystemen des digitalen Zeitalters, die uns als Zivilgesellschaft versucht in digitale Ökosysteme zu sperren, aus deren Abhängigkeit wir uns immer schwerer befreien können.
Bildungsträger sollten derartige, in die Unfreiheit führende Machstrukturen, nicht unterstützen, sondern standardmäßig Freie Software einsetzen und fördern, durch die (im Einklang mit dem Anspruch der Aufklärung) ein sapere aude der uns umgebenden digitalen Strukturen überhaupt erst möglich wäre.

Das Anliegen von gnuHU-linux ist aus den zuvor genannten Gründen kein technisch-funktionales (bspw. in Bezug auf IT-Sicherheit oder Benutzbarkeit), kein juristisches (Datenschutz) und auch kein ökonomisches (Lizenzkosteneinsparung), sondern explizit ein zivilgesellschaftliches, das die Grundwerte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung für die Infrastrukturen des öffentlichen digitalen Raumes einfordern möchte.

Die Dokumentation "Das Microsoft-Dilemma" (2018 - Arpad Bondy, rbb, WDR) verdeutlicht die hier vorgestellte Problematisierung.

Ziele

1) Kurzfristig möchte gnuHU-linux den Bedarf für Arbeitsumgebungen auf Basis Freier Software feststellen und diesen beim Computer- und Medienservice (CMS) anzumelden. Die Initiative geht nach informellen Gesprächen mit DV-Verantwortlichen der HU-Berlin davon aus, dass eine Desktop-Alternative auf Basis von GNU/Linux erst dann ernsthaft mit dem CMS diskutiert werden könnte, wenn es zuvor eine konkrete Bedarfsanmeldung durch die Studierendenschaft gibt.

2) Mittelfristig möchte gnuHU-linux denjenigen eine Alternative ermöglichen, die auf einen öffentlichen Computerarbeitsplatz angewiesen sind, aber die etablierten, unfreien Arbeitsumgebungen auf Basis von Windows und MacOS aus erwähnten oder anderen Gründen nicht nutzen wollen. gnuHU-linux fordert nicht, Windows oder MacOS zu ersetzen. Gleichwohl erhofft sich die Initiative nach und nach einen vollständigen Wechsel hin zu Freier Software.

3) Langfristig möchte die Initiative dazu beitragen, Student_innen, so auch stud. Hilfskräfte und auf lange Sicht ebenso nicht-stud. Mitarbeiter_innen der HU-Berlin, von IT-Strukturen zu befreien, deren Software nicht direkt durch die Öffentlichkeit frei kontrollierbar und gestaltbar ist.

4) Grundsätzlich möchte gnuHU-linux erreichen, dass die HU-Berlin als Teil jener Institutionen, die Wegbereiter des digitalen Raumes waren, sich ihrer Verantwortung als Bildungseinrichtung im digitalen Raum bewusster wird und deswegen zu einem tiefgreifenden Wandel im Umgang mit dem digitalen Raum beiträgt, in der die Freiheit von Nutzer_innen an erster Stelle steht, durch Freie Software digitale Barrieren verhindert werden und erst so eine mündige (daher freie, nicht dem Wohlwollen von Monopolisten unterworfene) Existenz in einer digitalen Gesellschaft möglich wird.

Befürwortende Gremien

Die Initiative hat über mehrere Monate alle studentischen Gremien der HU Berlin gebeten, sich zu solidarisieren. Der aktuelle Stand dieser Solidarisierungen ist in Anlehnung an das Schema der StuPa-Fachschaftsliste folgender:

Status Akt. Stand
Solidarisierung angefragt ////\ ////\ ////\ ////\ ////\ ////\ ////\ ////\ /// (43/43)
bisher keine Antwort /// (3/43)
Gremium nicht mehr existent / (1/43)
Solidarisierung in Verhandlung /// (3/43)
Solidarisierungserklärung in Arbeit / (1/43)
Solidarisierung offiziell erfolgt ////\ ////\ ////\ ////\ ////\ ////\ /// (33/43)
gegen Solidarisierung ausgesprochen // (2/43)


Legende

Abk. Bedeutung
ang. Kontakt hergestellt, Solidarisierung angefragt
durchgestrichen Gremium hat sich aufgelöst/war zum Anfragezeitpunkt nicht mehr beschlussfähig
Einzelerklärung¹ Protokolle/Erklärungen werden bei diesem Gremium nicht auf einer Webseite veröffentlicht oder sind nicht öffentlich zugänglich, daher wurde die Solidarisierung über eine Einzelerklärung vorgenommen, die mit Erlaubnis des jew. Gremiums auf der Seite dieser Initiative veröffentlicht wurde.
i.A. Solidarisierungserlärung zugesagt, in Arbeit
i.V. Solidarisierung in Verhandlung
k.A. keine Antwort trotz mehrfacher Kontaktversuche
kon gegen Solidarisierung ausgesprochen
PRO Solidarisierung offiziell erfolgt


Charité – Universitätsmedizin Berlin:

- ang. Fachschaftsinitiative Zahnmedizin
- PRO Fachschaftsinitiative Medizin (Charité - 26. Jul. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsrat Gesundheits- u. Pflegewissenschaften (17. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)

Juristische Fakultät:

- PRO Fachschaftsrat der Juistischen Fakultät (09. Feb. 2018 - (Einzelerklärung¹)

Hinweis: Die Solidarisierungserklärung vom 09. Feb. 2018 wurde ursprünglich versehentlich mit einem falschen Datum ausgestellt (09. Feb 2017 statt 2018). Da dies erst zu einem rel. späten Zeitpunkt auffiel wurde nochmals eine Solidarisierungserklärung am 22. Mai 2018 ausgestellt.

Lebenswissenschaftliche Fakultät:

- PRO Fachschaftsinitiative Biologie (18. Jul. 2018 - Einzelerklärung)
- PRO Fachschaftsinitiative Psychologie (14. Nov. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsrat Thaer-Institut (18. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät:

- PRO Fachschaftsrat Chemie (23. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsinitiative Physik (16. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie)
- PRO Fachschaftsinitiative Geographie (09. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsinitiative Informatik (28. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie)
- PRO Fachschaftsrat Mathematik (12. Dez. 2017 - Protokoll-Kopie)

Philosophische Fakultät I:

- PRO Fachschaftsinitiative Philosophie (16. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie)
- PRO Fachschaftsinitiative Geschichte (13. Nov. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsinitiative Europäische Ethnologie (23. Nov. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsinitiative Bibliotheks- u. Informationswissenschaft (IBI - 15. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie)

Philosophische Fakultät II:

- PRO Fachschaftsrat Germanistik (09. Dez. 2017 - Einzelerklärung¹)
- i.V. Fachschaftsrat am Nordeuropa-Institut (Skandinavistik)
- PRO Fachschaftsinitiative Slawistik/Hungarologie (30. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- k.A. Fachschaftsinitiative Romanistik
- kon Fachschaftsinitiative Anglistik/Amerikanistik
- PRO Fachschaftsrat Klassische Philologie (27. Nov. 2017 - Einzelerklärung¹)
- Fachschaftsinitiative Europäische Literaturen

Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät:

- PRO Fachschaftsrat Sozialwissenschaften (29. Nov. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsinitiative Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW - 25. Apr. 2018 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsrat Archäol. u. Kulturg. Nordost-Afr. (AKNOA - 18. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- kon Fachschaftsrat Klassische Archäologie (Winckelmann-Institut)
- PRO Fachschaftsinitiative Kulturwissenschaft (09. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsrat Kunst- und Bildgeschichte (24. Jul. 2018 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsrat Musik und Medien (24. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- k.A. Fachschaftsinitiative Gender Studies
- PRO Fachschaftsinitiative Sportwissenschaft (11. Jul. 2018 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsinitiative Rehabilitationswissenschaften (23. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)
- i.V. Fachschaftsinitiative Erziehungswissenschaften inkl. Studierende der Erwachsenenbildung
- k.A. Fachschaftsinitiative Grundschullehramt
- k.A. Fachschaftsrat Wirtschaftspädagogik
- PRO Fachschaftsinitiative Gebärdensprache (23. Jan. 2018 - Einzelerklärung¹)

Theologische Fakultät:

- PRO Studierendenrat der Theologischen Fakultät (15. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie¹)

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät:

- PRO Studierendenrat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (09. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie)

Fakultätsübergreifend:

- PRO Fachschaftsinitiative Lehramt (12. Dez. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Fachschaftsräte- und -initiativenversammlung (FRIV - 13. Dez. 2017 - Einzelerklärung¹)
- PRO Referent_innenRat (RefRat - 28. Nov. 2017 - Protokoll-Kopie)
- PRO StudentInnenparlament (StuPa - 24. Jan. 2018 - Protokoll-Kopie)

Meinungsbilder

CMS & DVB IT-Workshop 2017

Eine interne und nicht-repräsentative Umfrage auf dem CMS & DVB IT-Workshop 2017 ergab folgendes (unverbindliches) Meinungsbild:

Daraus lässt sich ableiten, dass die Teilnehmer_innen die Idee hinter gnuHU-linux überwiegend begrüßen. Vollständige Auswertung der Umfrage: cms-dvb-workshop2017-umfrage-gnuhu-linux_auswertung

Häufig gestellte Fragen

In den Fachschaftsbesuchen wurden der Initiative viele kritische Fragen gestellt, bevor die jeweilige Fachschaft sich mit gnuHU-linux solidarisierte. Dieser Abschnitt sammelt entsprechende Fragen und die gegebenen Antworten darauf in alphabetischer Reihenfolge.

»Gibt es Programm X auch für GNU/Linux?«

Wenn es sich bei "Programm X" um proprietäre/unfreie Software handelt, dann ist es zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Während freie Software für GNU/Linux relativ einfach bereitgestellt werden kann (unabhängig vom ursprünglichen Hersteller), ist das bei unfreier Software allein davon abhängig, ob der jeweilige Hersteller dies erlaubt.
Die gute Nachricht: Es gibt für die gängigsten Anwendungen Freie Software-Alternativen, bspw. LibreOffice statt Microsoft Office. Vgl. dazu auch "Freie Software-(HU-)Alternativen im Abschnitt "Informationsmaterial zu Freier Software".

»Ist gnuHU-linux eine eigene GNU/Linux-Version?«

Nein. Obgleich eine eigene GNU/Linux-Version unter diesem Namen eine bestechende Idee wäre, stellt der Entwicklungsaufwand für eine gut gepflegte Version eine unnötige Hürde für unsere Ziele dar, zumal es eine Vielzahl an vorhandenen Distributionen gibt, unter denen Bildungseinrichtungen je nach Anforderungen eine vorhandene Lösung finden können. Auch innerhalb einer Universität widerspricht es nicht dem Ziel von gnuHU-linux, wenn die verschiedenen Fakultäten in ihren Computerpools verschiedene GNU/Linux-Varianten einsetzen (genauso wie auf einer Autobahn auch eine Vielzahl an Fahrzeugtypen genutzt werden können) - wichtiger ist, dass durch den Einsatz von GNU/Linux offene Standards gewährleistet werden (die Autobahnen also zivilgesellschaftlich gestalt- und kontrollierbar bleiben). Zur Erklärung des Namens "gnuHU-linux" s. den Abschnitt Zum Namen.

»Ist Freie Software genauso einfach/unkompliziert zu bedienen wie unfreie?«

Diese Frage sollte zunächst mit folgender Gegenfrage problematisiert werden: Ist eine demokratische Gesellschaft genauso einfach/unkompliziert zu gestalten wie eine Diktatur? Sicher nicht, weil gesellschaftliche Partizipation Anstrengung und ständige Umgewöhnung bedeutet. Anstrengung, Umgewöhnung und Komplexität sind in diesem Zusammenhang demnach keine Argumente für (einfach gestrickte) Diktaturen, sondern für (komplexe) Demokratien.
Zugegeben war Freier Software viele Jahre lang anzusehen, dass hinter ihrer Entwicklung nicht Millionenbeträge für Software-Design steht, wie es bei unfreier Software der Fall ist, weswegen unfreie Software oftmals so einfach und intuitiv zu bedienen ist. Der Anspruch an intuitive Bedienbarkeit hat bei unfreier Software jedoch zunächst den Sinn, Kund_innenbindung zu erzeugen ("Gewohnheitstiere" lernen schließlich ungern um). Mittlerweile haben diesen Anspruch an einfache Bedienbarkeit allerdings auch Entwickler_innen Freier Software verstanden und ein freier Browser wie Firefox ließ sich wohl schon immer ähnlich einfach bedienen wie die unfreien Browser "Internet Explorer" oder "Safari".

Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Einwand, dass das Konzept von Freier Software ja löblich sei, Freie Software X aber ausschließlich dann genutzt werden würde, sofern es sich exakt so bedienen ließe wie Unfreie Software X.
Dieser Einwand wird als "zero practical sacrifice"-Phänomen bezeichnet, also das Phänomen, "keine Opfer in praktischer Hinsicht" darbringen zu wollen. Anders formuliert lautet der Einwand: "Ich würde Freie Software benutzen, bin aber nicht dazu bereit, in praktischer Hinsicht dafür Opfer in Kauf zu nehmen." - Eine Software, die einem vollumfängliche Freiheit garantiert, nur unter der Bedingung zu nutzen, dass sich diese in praktischer Hinsicht genauso einfach bedienen lässt wie unfreie, bedeutet allerdings, dass "Praktikabilität" einen höheren Stellenwert bekommt als "Freiheit".

In einer Gesellschaft, die als höchsten Grundwert die Freiheit proklamiert, ist "Praktikablität" des digitalen Raumes nicht unbedeutend, darf aber keinesfalls das Maß sein, nach dem der digitale Raum gestaltet wird, denn in praktischer Hinsicht funktionieren Diktaturen vielfach besser und effektiver als Demokratien, weswegen erstere aber hoffentlich nicht erstrebenswert sind. Demzufolge sollte niemand, der im Realraum "Freiheit und Demokratie" für erstrebenswert hält, "digitale Diktaturen" in Form von unfreier Software unterstützen, indem unfreie Software als alternativlos und aufgrund von Gewohnheit billigend in Kauf genommen wird.

»Macht die Parallelinstallation eines GNU/Linux die Computer langsamer?«

Das lässt sich nicht ausschließen, sollte aber kein Argument gegen gnuHU-linux sein, was an folgendem Beispiel verdeutlicht werden soll: Die Erweiterung öffentlicher Gebäude durch barrierefreie Zugänge schränkt die Verwendung von öffentlichen Gebäuden ein, schließlich müssen vorhandene Ressourcen zuvor anderweitig genutzter Flächen und Räume dafür bereitgestellt werden. In einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ist Barrierefreiheit jedoch glücklicherweise eine Selbstverständlichkeit. Freie Software, so auch GNU/Linux, ist eine entscheidende Form digitaler Barrierefreiheit, für deren Bereitstellung im digitalen öffentlichen Raum in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft vorhandene Ressourcen ebenso selbstverständlich geteilt werden sollten wie dies im Realraum der Fall ist.

»Macht die Parallelinstallation eines GNU/Linux Sinn, auch wenn dieses kaum genutzt wird?«

Ja, denn gnuHU-linux sieht den Einsatz Freier Software als Voraussetzung für das Bestehen einer freien, digitalen Gesellschaft. Eine freie, digitale Gesellschaft darf den Anspruch an die Grundprinzipien von Freiheit und Demokratie nicht davon abhängig machen, ob an Freiheit und Demokratie ein Interesse oder "Bedarf" besteht - oder aber sie muss sich eingestehen, dass diese Grundwerte nicht den höchsten Stellenwert einnehmen und sich fragen, ob sie sich dann noch plausibel "freiheitlich-demoraktisch" nennen darf.

Obwohl gnuHU-linux unter den formulierten Zielen eine Bedarfsermittlung aufgeführt hat, sieht die Initiative den Einsatz Freier Software nicht an einen Bedarf gekoppelt, weil dies mit den Grundprinzipien einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft nicht übereinstimmen würde (vgl. dazu auch die Antwort auf die Frage "Macht die Parallelinstallation eines GNU/Linux die Computer langsamer?").

»Warum sieht gnuHU-linux in unfreier Software ein Problem?«

S. dazu den Abschnitt "Grundgedanken".

»Was bedeutet "GNU/Linux"?«

GNU/Linux beschreibt ein Konzept für ein freies Betriebssystem, genau wie "Auto" ein Konzept für ein bestimmtes Fahrzeug beschreibt.
Während das "Linux" in "GNU/Linux" im Vergleich mit "Auto" den Motor darstellt, ist "GNU" alles, was sonst noch bei einem Auto benötigt wird, damit der Motor genutzt werden kann (Karosse, Sitze, Lenkrad, sonstige Armaturen, Räder). "Linux" bezeichnet also den "Kern", "GNU" das "Drumherum", um den Kern zu nutzen (den Desktop und dessen Einstellungs- und Nutzungsmöglichkeiten).

Genau wie es vielfältige Umsetzungen des Konzepts "Auto" gibt (von "A" wie Audi über "T" wie Tesla hin zu "V" wie "Volvo"), gibt es ebenso vielfältige Umsetzungen ("Derivate") des Konzepts "GNU/Linux" von "A" wie "Android" (ja, alle, die ein Android-Smartphone benutzen, nutzen bereits ein GNU/Linux-Derivat) über "D" wie "Debian" zu "M" wie "Mint", "U" wie "Ubuntu" und sogar "Z" wie "Zorin OS".

Diese Vielfalt mag zunächst verwirren, aber der Vergleich zum "Auto" verdeutlcht hoffentlich, dass Vielfalt durch beliebige Umsetzungen eines Konzepts in anderen Bereichen eine Selbstverständlichkeit ist (so gibt es "Benziner", "Diesel" und mittlerweile sogar Elektro-Autos). Unfreie Betriebssystemkonzepte wie Windows und MacOS verhindern diese Vielfalt.

»Was bedeutet das "GNU" in "GNU/Linux"?«

Es bedeutet "GNU is Not Unix" - das ist sozusagen "Informatiker_innen-Humor" mit folgendem Hintergrund: Richard Stallman, der Begründer der Bewegung für Freie Software (und des daraus entstandenen Betriebssystems "GNU") erkannte bereits in den 1980er Jahren das Problem der Unfreiheit von proprietärer Software für die Gesellschaft. Das damals verbreitete Betriebssystems für Großrechner war UNIX. Stallman wollte grob gesagt ein UNIX auf freiheitlichen Prinzipien. Der besagte "Informatiker_innen-Humor" führte dazu, diesem einen Namen zu geben, der ein sog. rekursives Akronym darstellt: GNU is Not Unix ("GNU ist Nicht Unix).

»Was ist unfreie/proprietäre Software?«

Jede Software, deren Lizenz es den Endanweder_innen nicht erlaubt,

I) die Software beliebig zu verwenden (sondern bspw. nur für eine Person an zwei Computern),
II) den Quelltext zu untersuchen (weil dieser vom Hersteller unter Verschluss gehalten wird),
III) die Software beliebig legal zu verteilen (weil es der Hersteller verbietet),
IV) die Software beliebig zu verändern (weil es der Hersteller verbietet).

»Was würde die Bereitstellung von "GNU/Linux" die HU kosten?«

Auch wenn das "frei" in "Freie Software" die Bedeutung von "Freiheit" und nicht von "Freibier" hat, bringt Freie Software den Vorteil mit, im Gegensatz zu unfreier Sofwtare beliebig genutzt und verteilt werden zu dürfen, wodurch sie in der Regel unentgeltlich bezogen werden kann (die Entwicklung Freier Software wird vorrangig über Spenden und Support-Verträge finanziert).
Da die Entwicklung Freier Software jedoch selbstvertsändlich Geld kostet, betont die Initiative gnuHU-linux den gegebenen Vorteil der unentgeltlichen Nutzung jedoch nicht, sondern sagt: Selbst wenn der Einsatz Freier Software teurer wäre als der unfreier Software, sollte eine Gesellschaft, die den Anspruch erhebt, freiheitlich-demokraitsch zu sein, bereitwillig Gelder für Freie Software bereitstellen, da nur diese den Grundsätzen einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft im digitalen Zeitalter vollumfänglich gerecht wird.
Eine Gesellschaft, die hingegen für unfreie Software bereitwillig bezahlt, zahlt letztendlich Geld dafür, sich eine "digitale Fußfessel" anlegen zu lassen, schließlich kauft man bei unfreier Software nicht das Recht, frei zu verwenden, zu verstehen, zu verteilen und verändern zu dürfen, sondern das Gegenteil davon: sehr eingeschränktes Verwenden, kein Recht auf Verstehen, kein Recht auf Verteilen und nicht das Recht, die Software verändern (lassen) zu dürfen.

Solidarisierungsvorlage

<Die Fachschaftsinitiative / Der Fachschaftsrat / Der Studierendenrat der ???-Fakutltät / Gremium ???> solidarisiert sich hiermit ausdrücklich mit der studentischen Initiative gnuHU-linux bei ihren Bemühungen zur universitätsweiten Bereitstellung eines Freien Betriebssystems auf Basis von GNU/Linux an allen von Student_innen nutzbaren öffentlichen Computerarbeitsplätzen der Humboldt-Universität zu Berlin, wodurch allen Student_innen bei der Anmeldung an öffentlichen Computerarbeitsplätzen die Wahl ermöglicht wird, unter einem unfreien/proprietären Betriebssystem oder einem Freien Betriebssystem auf Basis von GNU/Linux zu arbeiten.

<Datum, Absender_in>

(Letzte Aktualisierung der Vorlage: 11. Nov. 2017)

Wichtige Hinweise zur Solidarisierungsvorlage

  1. Da es schon einige Male vorkam, dass der Text eigenwillig geändert wurde: bitte den Solidarisierungstext unbedingt exakt so übernehmen und nichts am Inhalt ändern (außer die Personalisierung bezüglich der Dinge, die in <eckigen Klammern> stehen). Grund: wenn sich jedes Gremium über einen anderen Text solidarisiert, entsteht am Ende kein einheitliches Anliegen und dadurch auch keine einheitliche Argumentationsgrundlage, sodass ein erfolgreicher Abschluss der Initiative unnötig gefährdet wird.
  2. Die Solidarisierung muss in irgendeiner Form online abrufbar sein, um sie in der oben aufgeführten Liste Befürwortende Gremien direkt verlinken zu können. Dies kann entweder in einem Protokoll erfolgen oder, falls die Protokolle nicht öffentlich sind, in einer Einzelerklärung.


Ihr wollt mehr tun als nur eure Solidarität zu erklären?

Organisationshilfe wird nicht benötigt. Benötigt wird möglichst zahlreiche Bekundung ideeller Unterstützung durch Gremien der HU-Berlin auf ihren jeweiligen Webseiten, die als öffentliche Solidaritätserklärung eine entsprechende Bardarfsanmeldungen für Freie Betriebssysteme und Software zum Ausdruck bringt. Die Vorlage dafür befindet sich hier.
Die öffentliche Bekundung wird benötigt, damit die Initiative eine höhere Chance auf Unterstützung durch das StudentInnenparlament, die Universitätsleitung und den Computer- und Medienservice haben wird. Zu diesem Zweck wird die jew. Solidaritätserklärung unter "Befürwortende Gremien" verlinkt.

Bei Interesse kann ein Mitglied der Koordination der Initiative das Vorhaben in Gremien der HU-Berlin gerne näher erläutern und offene Fragen klären.

  1. Fangt an, aktiv Freie Betriebssysteme zu nutzen. Hilfe bekommt ihr dafür
    1.1 an der HU: https://fachschaft.informatik.hu-berlin.de/wiki/LIP
    1.2 in Berlin allg.: https://www.belug.de/linux-install-party.html
    1.3 auf Wunsch durch eine_n gnuHU-linux-Vertreter_in mit einer "GNU/Linux-Install-Party", sofern gnuHU-linux diese Veranstaltung nur inhaltlich füllen, sich aber nicht um Organisatorisches (Raumbuchung, Werbung, Anmeldung) kümmern muss.

  2. Hängt das unter das gnuHU-linux-Plakat an einer (legalen) Örtlichkeit auf, der für eure Mitstudent_innen gut sichtbar ist. Das würde helfen, gnuHU-linux ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

  3. Bekundet eure Solidarität über eure sozialen Netzwerken: Material, Hashtags und Textvorlagen gibt es unter "Werbe- und Textvorlagen".

  4. Meldet den Bedarf für Arbeitsumgebungen auf Basis Freier Software (und Schulungen dafür) im Sinne von gnuHU-linux bei eurem Datenverarbeitunsgbeauftragten (DVB) an. Das würde den föderalen, dezentralen Entwicklungsansatz Freier Software unterstreichen und der Initiative "Rückenwind" geben.

  5. Weist Dozent_innen, die euch (durchaus unwissentlich) zur Nutzung von unfreier Software und Formate zwingen, darauf hin, an öffentlichen Bildungseinrichtungen die Nutzung Freier Software und Formate zu unterstützen: "Public money? Public code!" gilt nicht nur für Softwareentwicklung, sondern auch für die Nutzung durch einfache User.


Werbe- und Textvorlagen

Basis-Infos zum Weiterleiten (als Copy&Paste-Vorlage)

1) Portal zur Projektseite der HU-Init.: hu.berlin/gnuhu-linux
2) Portal zur Projektseite des dahinterliegenden Initiativen-Konzepts: hu.berlin/gnuni-linux
3) Hashtags: #gnuHU #gnUNI
4) Mailingliste/Newsletter: gnuhu-linux@lists.hu-berlin.de, Anmeldung über: sympa.cms.hu-berlin.de/sympa/subscribe/gnuhu-linux (ausschließlich Themen zu gnUNI/gnuHU-linux, akt. nicht mehr als 5 Mails pro Monat)
5) Matrix-Raum: #gnuHU-linux:matrix.org (auch ohne Account als Gast)
6) Mastodon-Kanal: @gnuHU_linux@social.tchncs.de / social.tchncs.de/@gnuHU_linux
7) Diaspora-Profil: gnuhu_linux@despora.de / despora.de/people/028077205a180136ea89543d7eeced27
8) Kurze Videos zur Bedeutung Freier Software: https://u.fsf.org/user-liberation/ | publiccode.eu
9) gnUNI-linux Logo-Kit (Werbematerial): tinyurl.com/gnuni-linux-logo-kit

Bildmaterial

gnuHU-linux Logo-Kit

Bildmaterial, um gnuHU-linux zu bewerben, kann dem gnuHU-linux Logo-Kit entnommen werden. Das Paket enthält auch das akt. genutzte Logo, das ursprünglich nur als Grafik für Ansteck-Buttons gedacht war:


Die nachfolgende Komposition zeigt fast alle Elemente des gnuHU-linux Logo-Kits. Sie eignet sich vielleicht zum Druck von Informationsmaterial, da sich an ihr die Vielfalt und Prinzipien Freier Software aufzeigen lassen:


Das gnuHU-linux Logo-Kit basiert auf dem gnUNI-linux Logo-Kit, weswegen Modifikationen ausdrücklich erwünscht sind, solange die Lizenzbedingungen eingehalten werden, damit die Modifikationen Frei verfügbar bleiben.

Plakat

Es würde der Initiative sehr helfen, wenn Gremien, die gnuHU-linux unterstützen(swert finden), das folgende Plakat im Rahmen ihrer (legalen) Möglichkeiten aufhängen würden, das ebenfalls im Rahmen der vergebenen Freien Lizenz modifiziert werden darf:

Download als ODT: gnuhu-linux-support_poster
Download als PDF: gnuhu-linux-support_poster

Hashtags

#gnuHU #gnUNI

Vorlagen, um über die Initiative zu informieren...

...auf Webseiten und per E-Mail:

Hallo NAME,

im März 2017 entstand an der Humboldt-Universität Berlin eine stud. Initiative, die sich dafür einsetzt, an allen von Student_innen nutzbaren, öffentlichen Computerarbeitsplätzen der HU-Berlin flächendeckend eine alternative IT-Arbeitsumgebung zu etablieren, die auf Freier Software basiert. Student_innen, die auf einen öffentlichen Computerarbeitsplatz angewiesen sind, sollen die Möglichkeit haben, zu etablierten, aber unfreien IT-Arbeitsumgebungen wie Windows und MacOS eine Alternative wählen zu können, die ihre Freiheitsrechte umfassend respektiert.

Kurzes Video zur Bedeutung Freier Software: https://u.fsf.org/user-liberation/

Die Initiative nennt sich gnuHU-linux und versteht sich als lokale Umsetzung des Konzepts gnUNI-linux, das Student_innen anderer Universitäten dazu aufruft, IT-Arbeitsumgebungen auf Basis Freie Software an ihren Universitäten ebenfalls zu fordern. Langfristig soll sich so eine dezentral organisierte Bewegung zur Befreiung von digitalen Infrastrkukturen an und durch Bildungsträger ergeben.

Grundgedanken und Ziele der Initiative finden sich auf der Projekte: https://hu.berlin/gnuHU-linux

gnuHU-linux bittet um ideelle Unterstützung für die Initiative an der HU-Berlin. Eine Vorlage dafür findet sich unter der nachfolgenden Projektseite: https://jahr1nachsnowden.de/initiativen/nachfolgeinitiativen/gnuhu-linux#befuerwortende-gremien

gnUNI-linux lädt dazu ein, an anderen Bildungsträgern eine entsprechende Initiative zu starten, wofür die nachfolgende Projektseite als Hilfe dienen kann: https://hu.berlin/gnUNI-linux

Gruß
ABSENDER*IN

...in sozialen Netzwerken:

https://hu.berlin/gnuHU-linux - Freie Betriebssysteme für die HU-Berlin! #gnuHU #gnUNI

Informationsmaterial zu Freier Software

Freie Software-(HU-)Alternativen

Die nachfolgende Übersicht wurde im Jan. 2018 von einer Fachschaft der HU angefragt, um in kommentierten Vorlesungsverzeichnissen die Studierendenschaft über Freie Software-Alternativen informieren zu können:

Download der Übersicht als ODT: freie-software-hu-alternativen
Download der Übersicht als PDF: freie-software-hu-alternativen

Die Liste führt neben den der jeweiligen Software zugrundeliegenden Projekten auch ggf. die konkrete Nutzung durch einen entsprechenden IT-Service an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Präsentation

Die folgenden Dateien wurden verwendet, um gnuHU-linux auf einer IT-Veranstaltung der HU-Berlin vorzustellen und eignen sich, um einen zehnmenütigen Vortrag über die Bedeutung Freier Software zu halten. Die Folien-Notizen enthalten den vollständigen Vortragstext:

Download des Infoblatts als ODT: gnuhu-linux-kurzvortrag_hummelro_infoblatt
Download des Infoblatts als PDF: gnuhu-linux-kurzvortrag_hummelro_infoblatt
Download der Präsentation als ODT: gnuhu-linux-kurzvortrag_hummelro_praesentation
Download der Präsentation als PDF: gnuhu-linux-kurzvortrag_hummelro_praesentation
Download des in der Präsentations gezeigten Videos als WebM:
gnuhu-linux-kurzvortrag_hummelro_praesentation_video_free-software_user-liberation

Presseberichte


Kontakt und Kommunikationskanäle

Siehe: jahr1nachsnowden.de/kontakt/nachfolgeinitiativen/gnuhu-linux

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